Der Macte Ovens Voyager im Pizzaschaufel-Test
- Jonas

- 13. Juli 2022
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Juli 2024
Nachdem hier klar wurde, dass der Süditalienische Ofenhersteller Macte Ovens Verpackungen eher weniger beherrscht kommen wir nun zum wichtigsten Teil - dem eigentlichen Pizza-Backtest. Erreicht der Voyager tatsächlich 500°C wie versprochen? und das obwohl der Ofen mit nur 230 Volt Spannung arbeitet? Hier erfährst du es.
Einbrennen
Bevor man den Macte Ovens Voyager zum Pizza backen benutzt muss man ihn -wie alle Pizzaöfen- zuerst einbrennen. Macte empfiehlt in der Gebrauchsanweisung den Ofen mitsamt des Biscotto Saputo über insgesamt eine Stunde einzubrennen. Zuerst bei 150° Celsius für 30 Minuten danach bei 350° Celsius bei 30 Minuten. Alle 10 Minuten legt man eine 10 Sekündige Lüftungspause ein um Feuchtigkeit des Biscottos durch die Türe entweichen zu lassen.
Selbstverständlich teste ich auch die Maximaltemperatur und diese dürfte das eine oder andere Infrarot Thermometer alt aussehen lassen. Denn während die meisten Infrarotthermometer bei 350° Celsius keine Resultate mehr liefern können, können die guten Modelle bis 500° Celsius messen. Nur die wenigsten Geräte schaffen es Temperaturen über 500° noch zuverlässig zu messen aber selbstverständlich verkauft pizzaschaufel.ch nur hochwertige Ware und entsprechend funktionierte das Thermometer einwandfrei.

Die Bedenken betreffend des 230 Volt Anschlusses konnten also schon mal locker beiseite geräumt werden.
Pizza-Backtest
Um den Macte Ovens Voyager zu testen habe ich wie gewöhnlich einen klassischen Pizzateig angesetzt und diesen insgesamt 24 Stunden aufgehen lassen, davon ca 2.5 Stunden in der Stückgare als fertige Teiglinge. Eine etwas kurze Stückgare aber ich konnte es mir leider nicht anders einrichten. Selbstverständlich wird eine Margherita getestet.

Das Licht im Ofen ist super Hell und ermöglicht einen guten Blick in den Backraum. Die Hitzeverteilung ist für jemanden der sich keine Ofentür gewohnt ist erstaunlich gleichmässig und eine einzige Drehung reicht völlig aus.
Das Resultat ist für den ersten Versuch mit einem neuen Ofen verblüffend gut.
Fazit
Der Macte Ovens Voyager kann Pizza backen und das wie ein Grosser. Das Testresultat überzeugt auf ganzer Linie und auch die Bedienung des Ofens könnte einfacher nicht sein. In Zukunft wird vermutlich also auf einen Macte Ovens Voyager setzen wer Simplizität und Authentizität zum vernünftigen Preis sucht, Effeuno hat sich dagegen eher ins Reich der wolhabenden Touchscreen und Gimmicks Liebhaber verabschiedet.
UPDATE 2024
Nach 26-Monatigem Dauereinsatz begeistert der Voyager nach wie vor. Inzwischen ist bei uns der sparsamere, höherwertig verarbeitete und erst noch über CHF 100 günstigere Nachfolger Voyager Smart im Shop erhältlich. Trotz seiner geringeren Leistungsaufnahme und seines geringeren Preis ist der Voyager Smart genauso leistungsfähig wie der alte Voyager. Du sparst also nicht nur beim Kauf sondern hast erst noch eine tiefere Stromrechnung bei gleicher Ofenleistung.
PS Selbstverständlich machte ich auch diesmal eine Ooni Koda Referenzpizza aber auch nach hunderten von Stücken in dem Ofen kann man sich mit Dauer der Stückgare und Backzeit mal verkalkulieren. Der Vollständigkeit halber hier trotzdem das wunderschöne Bild.

Wie alle Tests von pizzaschaufel.ch erfolgte auch dieser Test auf eigene Rechnung, eine Einflussnahme des Herstellers ist daher unmöglich. Es handlet sich um die freie Meinung des Autoren.








Hallo, vielen Dank für diesen Test.
Bei welcher Temperatur backst du deine Pizzen und wie lange braucht der Ofen, um diese Temperatur zu erreichen?
Vielen Dank im Voraus
Vincent